Maßnahmen

Wiedervernässung

Grabenstauanlagen

Einfach in der Ausführung halten die Grabenstauanlagen das Wasser zurück und fördern die Wiedervernässung von ehemals trockengelegtem Grünland

Grabenstau

Zur Regeneration von entwässerten Mooren und Nadelholzforsten wurde vor allem in der Nähe des Grenzgrabens und am Pfarrwasser sowie in angrenzenden Waldgebieten im Kerngebiet „Grenzwiesen Fürstenau“ eine Vielzahl von Grabenstauanlagen in die vorhandenen Entwässerungsgräben angelegt und die ehemals trockengelegten Flächen durch den ansteigenden Wasserstand wieder vernässt. Als Querverbau wurden Stämme aus vorangegangenen Entbuschungsmaßnahmen doppelreihig in den Graben eingeschlagen und mit dem vor Ort gewonnenen Aushubmaterial abgedichtet.

Entfernung von Fichten

Wiedervernässung

Erfolgreiche Wiedervernässung ehemaliger trockengelegter Waldflächen in Zinnwald zur Regeneration von Moorwaldflächen

Bachbegleitende Fichtensäume wurden dort, wo es sich als fachlich notwendig herausstellte, entfernt und zur Förderung kleinflächiger Bachwaldstrukturen durch Schwarzerlen ersetzt. Die Auflichtung von Fichtenforsten in den grenznahen Moorbereichen trug zur Erhaltung und Entwicklung von Moorwäldern und Nasswiesen sowie zur Verbesserung des Bodenwasserhaushaltes und des Nahrungshabitats für das Birkhuhn bei.

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Online: http://www.bergwiesen-osterzgebirge.de/massnahmen/wiedervernaessung/ [Datum: 17.12.2017]
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