Aktuelles

30.04.2013

Wildapfelpflanzaktion

Am 24. April pflanzten die Schüler der sechsten Klassen des „Glückauf“ Gymnasiums Altenberg, junge Wildapfelbäumchen in die Kerngebiete Sachsenhöhe Bärenstein und Rauschermühle Hirschsprung.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Naturschutzgroßprojektes befassten sich die Schüler mit dem Thema „Erhaltung und Entwicklung der Steinrücken als Lebensraum für gefährdete und schutzwürdige Arten am Beispiel des Wildapfels im Wandel der Jahreszeiten“.

An den Exkursionstagen bekamen die Schüler Wichtiges über die Bedeutung der Steinrücken in ihrer Heimatregion und dem hier vorkommenden seltenen Wildapfel Malus sylvestris vermittelt. Unterscheidungsmerkmale zwischen Wild- und Kulturapfel, mögliche Maßnahmen zur Erhaltung der Baumart und seine Bedeutung für Mensch und Tier waren hierbei Lerninhalt. Der Wildapfel, auch Holzapfel genannt, verlieh unserer Region den prägenden Namen „Huldsäppelgebirsche“ (Holzäppelgebirge).  Er ist die einzige wild vorkommende Apfelart Mitteleuropas und ist in seiner Existenz stark gefährdet.

Viel Spaß machte den Mädels und Jungs das Pflanzen der Wildapfelbäumchen. Alle waren mit Eifer bei der Sache, die Neupflanzungen wurden mit dem GPS aufgenommen und in das bestehende Wildapfelkataster eingearbeitet, manche Bäumchen bekamen sogar einen Namen.

Durch diese Form der Öffentlichkeitsarbeit wurde die Akzeptanz für das Naturschutzgroßprojekt „Bergwiesen im Osterzgebirge“ gefördert. Die Kinder waren begeistert und trugen ihre positiven Erfahrungen und Erlebnisse in ihre Familien. Neben den praktischen Arbeiten sind auch einige kreative Schülerarbeiten entstanden. Diese können im Rahmen einer Sonderausstellung ab 1.September 2013 im Schloss Lauenstein bewundert werden.

Bildergalerie

mit vereinten Kräften wird die Pflanzgrube ausgehobendas Bäumchen wird angegossenanbringen eines Wildschutzzaunesfertig - die Schüler sind mit ihrer Arbeit zufriedeneinige Bäumchen bekamen Namenneu gepflanztes Wildapfelbäumchen


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Online: http://www.bergwiesen-osterzgebirge.de/aktuelles/2013/ [Datum: 19.10.2018]
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