Erfolge

Erfolge des Großprojektes

Nach anfänglicher Skepsis bei den Landnutzern und Landbesitzern stellten sich mit wachsender Überzeugung und Vertrauensbildung nach und nach große Erfolge für den nachhaltigen Schutz und die Entwicklung der Flächen im Projektgebiet ein.

Sicherung durch Kauf und NSG-Ausweisung:

Neuausweisung: NSG Grenzwiesen Fürstenau und Fürstenwalde

Große Flächen konnten durch Ankauf oder langjährige Pacht dauerhaft gesichert werden. So besaß das Projekt nach Abschluss der Projektphase 1 über fast 750 ha Kerngebietsfläche, das entspricht 83 % der gesamten Kerngebietsfläche der Phase 1. Davon gehörten vor Beginn schon 430 ha der öffentlichen Hand, die restlichen 313 ha konnten im Laufe des Projekts mit Fördermitteln neu erworben werden.

Im Jahr 2000 erfolgte die Erweiterung des NSG "Geisingberg" von 25 auf 314 ha und 2007 die Ausweisung des NSGs "Grenzwiesen Fürstenau und Fürstenauer Heide" mit 507 ha.

Im Jahr 2015 erfolgte die Erweiterung und Neuausweisung zum NSG "Grenzwiesen Fürstenau und Fürstenwalde". Mit 976 ha stellt es damit das größte Naturschutzgebiet im Erzgebirge dar. Aufgrund seiner Konzentration an seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten zu den aus naturschutzfachlicher Sicht wertvollsten Gebieten des Osterzgebirges.

Mehr zu den Eigentumsverhältnissen

Viele Flächen wurden und werden aus naturschutzfachlicher Sicht dauerhaft durch Nutzungsänderung und naturverträgliche Pflege verbessert. Hierzu wurden die landkreiseigenen Flächen langfristig mit genauen Auflagen zur naturschutzkonformen Nutzung verpachtet.

Mehr zu den Nutzungsänderungen

Bestandszunahmen gefährdeter Arten:

Viele ehemalige Biotope, die durch Melioration oder Verbrachung ihren naturschutzfachlichen Wert eingebüßt hatten, wurden durch umfangreiche Ersteinrichtungsmaßnahmen wie Entbuschung, Wiedervernässung oder "Scheiben" mit nachfolgender Mähgutübertragung wieder hergestellt, davon allein ca. 60 km Steinrücken. Besonders deutlich werden die Erfolge durch die regelmäßige Erfassung der Bestände ausgewählter gefährdeter Arten. So können für viele Tier- und Pflanzenarten, z. B. Wachtelkönig, Arnika, Trollblume oder Feuerlilie, bereits herausragende Bestandszunahmen verzeichnet werden.

Mehr zur Verbesserung der Biotopausstattung und Bestandsentwicklung gefährdeter Arten.

Neben den Bestandsenwicklungen einzelner Arten konnte durch umfangreiche Forschungsarbeiten im Rahmen des Projekts der große Erfolg auch in Form von positiven Veränderungen und Entwicklungen ganzer Lebensgemeinschaften bestätigt werden. Durch die gezielte Ersteinrichtung, Extensivierung und Pflege nähern sich viele Biotope und Pflanzengesellschaften den Leitbildern und Zielzuständen an, die in den Projektplanungen festgelegt wurden.

Mehr zur Annäherung an die Leitbilder

Dokumentation einzelner erfolgreicher Maßnahmen:

Logo Chance Natur Logo BMU Logo BfN Wappen Sachsen Wappen Sächsische Schweiz Wappen Altenberg Logo Förderverein

Online: http://www.bergwiesen-osterzgebirge.de/erfolge/ [Datum: 25.07.2017]
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