Aktuelles

12.12.2019

Aufgaben des Projektmanagement

Kartografische Darstellung der Erwerbsflächen, Stand 31.12.2019

Kartografische Darstellung der Erwerbsflächen, Stand 31.12.2019

Das erste Jahr nach Beendigung der offiziellen Projektförderung durch Bund und Land seit 1999. Daran musste man sich erst einmal gewöhnen. Der Übergang verlief gut vorbereitet, planmäßig und geordnet. Dank der Unterstützung durch das Land Sachsen konnten alle bis 2018 mit Projektmitteln geförderten Flächen ab 1.1.2019 in die Förderprogramme der RL AUK/2015 bzw. in die RL NE/2014 überführt und damit die nachhaltige extensive Bewirtschaftung gesichert werden. Das war eine entscheidende akzeptanz- und nachhaltigkeitsfördernde Grundlage zur Sicherung der Projektziele.

 

Die Fortführung der Projektaufgaben wurde mit der Schaffung einer Personalstelle und der Übernahme des Projektmanagers ab 1.1.2019 durch den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gesichert. Das Büro Am Bahnhof 1 in Altenberg ist weiterhin Anlauf- und Beratungsstelle für interessierte Bürger und Flächenbewirtschafter. Das Projektmanagement wird seit Mai durch Frau Anna Lindner als Sachbearbeiterin unterstützt. 

 

Der Besitzübergang wurde für alle erworbenen Flächen bis zum 31.12.2018 abgeschlossen, der Grundbucheintrag für alle erworbenen Flächen ist erfolgt. Dementsprechend wurden auch alle Pachtverträge aktualisiert.

Mahdflächen am Lerchenhübel (Geisingberg), (Aufnahme H. Menzer)

Mahdflächen am Lerchenhübel (Geisingberg), (Aufnahme H. Menzer)

Im Rahmen des Flächenmanagements werden der Zustand und die angewandte Pflegemaßnahme auf ausgewählten Flächen in den Kerngebieten kontrolliert und anstehende Bewirtschaftungsfragen mit den Landwirten geklärt.

Auf ausgewählten kleineren und bisher nicht förderfähigen Flächen mit Pflegedefiziten konnten Verträge für die Durchführung dringlicher Artenschutzmaßnahmen mit interessierten Bewirtschafter gefunden und dazu erfolgreich Mittel zur Finanzierung von Artenhilfs- und Biotopschutzmaßnahmen (FABio) bzw. über die RL NE/2014 für deren Umsetzung beantragt werden.

Mit Hilfe der RL NE/2014, Heckenpflege, wird auch die Instandsetzung der Steinrücken gefördert und auf Steinrücken in den Kerngebieten des Projektes erfolgreich fortgesetzt. Nach der Ersteinrichtung vor 10 bis 15 Jahren konnten damit bisher ca. 40 km der im Projektzeitraum gepflegten Steinrücken erneut auf Stock gesetzt werden. Zahlreiche interessierte Landwirte sichern sich damit gleichzeitig ein Einkommen in der auftragsschwachen Zeit zwischen Oktober und Februar.

Bildergalerie

Erfolgreiche Wiederansiedlung von Buschnelken im Müglitzgrund Fürstenau (Aufnahme H. Menzer)Ehemalige Langzeitbrache in Hirschsprung nach erfolgreicher Renaturierung (Aufnahme H. Menzer)Erfolgreiche Wiederansiedlung von Arnika am Schwarzen Kreuz Fürstenwalde….….hier mit Dukatenfalter (Aufnahme H. Menzer)Über FABio durch den Förderverein für die Natur des Osterzgebirges (FV) gepflegte Nasswiese im Kohlhau, Kerngebiet Grenzwiesen Fürstenau  (Aufnahme B. König)Fläche im Gebiet Kalter Brunnen, Kerngebiet Grenzwiesen Fürstenau vor Entbuschung und Mahd. (AufnahmenFläche im Gebiet Kalter Brunnen, Kerngebiet Grenzwiesen Fürstenau nach Entbuschung und Mahd durch den FV für die Natur des Osterzgebirges (AufnahmenWiese am Georgenfelder Hochmoor vor der Entbuschung über die RL NE/2014 durch den FV für die Natur des Osterzgebirges (Aufnahmen B. König)Wiese am Georgenfelder Hochmoor nach der Entbuschung über die RL NE/2014 durch den FV für die Natur des Osterzgebirges (Aufnahmen B. König)


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Online: http://www.bergwiesen-osterzgebirge.de/aktuelles/2019/ [Datum: 01.04.2020]
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